2010: Matern Feuerbacher

Die Unzufriedenheit und Ausbeutung der Bauern führt in Württemberg landauf, landab zu schweren Unruhen. Die Kirche hat insbesondere durch den Ablasshandel und die Reformation schwierige innere Konflikte, hält aber weiterhin zur Obrigkeit.

Im Bottwartal bedrängen die aufständischen Bauern den angesehenen Wirt und Ratsherren, Matern Feuerbacher, sie anzuführen. Er gibt ihrem Drängen nach, führt die Bauern aber nur unter der Bedingung an, dass diese nicht morden und brandschatzen. Als Ratsherr versucht er weiterhin zwischen der Obrigkeit, wie dem Vogt und dem Bürgermeister, und den Bauern zu vermitteln.

Im Rahmen der Unruhen werden bei Weinsberg Ritter und Adlige durch die Bauern hingerichtet. Die Empörung der Obrigkeit über diese Bluttat ist unermesslich.

Nach dem Sieg in Weinsberg schließen sich die einzelnen Bauernhaufen zusammen und marschieren Richtung Stuttgart um ihre in 12 Artikeln formulierten Forderungen durchzusetzen.

Auf einem Feld vor Böblingen schließen sich 15.000 Bauern zur Entscheidungsschlacht gegen die Württembergische Obrigkeit zusammen mit ungewissem Ausgang...